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Machu Picchu, dieser wunderbare, energiegeladene Ort, wurde 1911 von Hiram Brigham entdeckt und gehört seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe. 2007 wurde Machu Picchu zu einem der sieben neuen Weltwunder gewählt. Die Stätte liegt so hoch in den Bergen, dass sie sich die meiste Zeit über den Wolken befindet und ist umgeben von den zerklüfteten Gipfeln der Anden, so dass sie von unten nicht zu sehen ist. Machu Picchu war eine von der Außenwelt unabhängige Stadt, die von den Inkas jahrhundertelang bewohnt wurde bevor sie um 1450 aus ungeklärten Gründen aufgegeben wurde. Den bis zu diesem Zeitpunkt in das IInkareich eingedrungenen Spaniern blieb die Stadt verborgen. Sie plünderten Dörfer in der Umgegend, entdeckten Machu Picchu jedoch nicht. Die antike Stätte blieb bis zu ihrer Entdeckung durch eine Expedition der Universität Yale im Jahre 1911 unberührt. Sie befindet sich etwa 70 Kilometer von Cusco entfernt und selbst heute gibt es nur einen Weg dorthin, der über eine kurvenreiche Bergstraße führt, die Teil des berühmten Inkapfades ist. Die Stadt ist in drei Bereiche unterteilt, in denen der Adel, die Priester und die gewöhnlichen Leute lebten. Der wahre Zweck ihrer Existenz ist bis heute umstritten, die meisten Forscher haben sich aber der Theorie angeschlossen, dass die Stätte ein Rückzugsort für die Herrscher der Inka war. Sie besteht aus etwa 200 Gebäudeüberresten; unter anderem fand man Tempel, Plätze, Häuser, Sternwarten, Steinbrüche, Äcker sowie eine fortschrittliche Infrastruktur in Form von Abwasser- und Bewässerungskanälen und auch Aquädukte, die allesamt ohne Verwendung von Mörtel erbaut wurden. Die Steinblöcke, die für die Errichtung der Gebäude verwendet wurden, sind so genau zugeschnitten und ineinandergefügt, dass nicht einmal eine Rasierklinge dazwischen passt. |
|  | Man sagt, dass die Silhouette der Bergkette hinter Machu Picchu das Gesicht eines Inkas trägt, der zum Himmel empor blickt. Der höchste Gipfel, Huayna Picchu (junger Gipfel), stellt dabei seine durchbohrte Nase dar. Heute gehört die Umgegend zum historischen Naturdenkmal Machu Picchu. Dadurch soll das lokale Ökosystem mit seinen 180 Orchideenarten, die in dieser Region heimisch sind, geschützt werden. Jeder freiwillige Helfer, der von travel2help.org nach Peru entsandt wird, hat die Möglichkeit, im Rahmen des Freiwilligendienstes an einem geführten Tagesausflug nach Machu Picchu teilzunehmen. | Dieses freundliche Lama lädt Sie zu weiteren Photos ein. Hier sehen Sie ein wunderschönes Video von Machu Picchu. |  | |