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Das Heilige Tal stellte für die Inka eine ihrer wichtigsten Nahrungsgrundlagen und Rohstoffquellen dar. Auf den terrassenförmigen Feldern gedeiht auch heute noch Mais und man findet Überreste des von den Inka betriebenen Ackerbaus. Ruinen liegen zwischen antiken Städten verstreut, die mit ihren wunderschönen, von den Konquistadoren während der Kolonialzeit erbauten Kirchen gefallen. Aufeinanderfolgende Zivilisationen, die von dem Heiligen Fluss, der das Tal durchfließt, profitierten, gaben ihm viele Namen: Urubamba, Vilnacota, Wilcamayu. Der Boden dieses Flusstales, nur 30 Kilometer von Cusco entfernt, garantierte den Inka, den Spaniern und auch den modernen Peruanern Nahrung und sicherte ihr Auskommen. Das fruchtbare Tal bot den Inka als natürliches strategisches Hindernis zugleich Schutz vor Raubüberfällen durch wilde Urwaldstämme. Viele antike Inkastädte wurden zum Schutz vor Übergriffen in den umliegenden Gebirgen und auf steilen Hügeln errichtet. Machu Picchu war eine dieser Bergstädte und befindet sich am westlichen Ende des Tals. Das Heilige Tal ist ein schöner Ort, der touristisch kaum erschlossen ist und Einblicke in die vielfältige Kultur und in den ursprünglichen Alltag seiner peruanischen Bewohner gewährt. Als freiwilliger Helfer können Sie das Tal besuchen und sich tatkräftig in Cai Cay engagieren. Hier finden Sie weitere Bilder aus dem Heiligen Tal der Inka. |